Forscherspass im Nachmittagsprogramm

Entdecken, Staunen und Spielen.

Am Anfang jeder Experimentierstunde steht ein naturwissenschaftliches Phänomen aus der Erlebniswelt der Kinder, wie zum Beispiel das nach aussen Fliegen der Sitze beim Kettenkarussell an der Herbstmesse in Basel. Die Kinder bekommen dann die Aufgabe, Annahmen zu dem Phänomen zu formulieren. Jedes Kind erhält im Anschluss Experimentiermaterial, mit dem es die Richtigkeit der Annahmen überprüfen kann.

Es werden Phänomene aus der Chemie, Physik, Elektronik, Meteorologie, Geologie, Mathematik und Biologie untersucht. Damit ist die Auswahl der Themen in einem Semesterkurs sehr breit. Die Kurse beruhen auf dem Konzept des ScienceLab e.V. und wurden an die Erfordernisse unseres betreuten Nachmittagsprogramms angepasst.

Die Kinder dürfen dann im zweiten Teil der Stunde, wenn die Konzentrationsfähigkeit nachlässt, auch mal einfach nur Entdecken, Staunen und Spielen. Zum Beispiel können sie selbstgebastelte Luftkissen durch den Raum schweben lassen, selber Eisblumen wachsen lassen oder mit farbigen Brausetabletten bunte Wasserblasen durch eine Ölsäule aufsteigen lassen.

Bei den älteren Primarschülerinnen und -schülern entsteht in der Stunde am späten Nachmittag auch schon mal ein riesiger Stromkreis mit Motoren, Summern, Schaltern, Parallel- und Reihenschaltungen oder andere Gemeinschaftswerke - in kreativer Zusammenarbeit der Kinder. Das neuerworbene Wissen wird sogleich angewendet, es wird diskutiert und gestaunt, Fragen gefunden und Antworten erarbeitet.

Die Kinder kommen so mit ihren Stärken und in ihrer Verschiedenartigkeit zum Zug. Es braucht nur wenig, um gemeinsam mit den Kindern ins Staunen zu kommen und unsere Welt in ihrer Vielfalt mit einer Fragestellung zu entdecken.

Forscherspass an der SIS Basel