Eine Reise durch die Schweiz mit Alphorn, viel Käse und Bern

Gerüche, Töne, Geschichten und Sportarten aus der Schweiz.

Ende Januar führte die SIS Männedorf-Zürich eine Projektwoche zum Thema «Schweiz» durch. Anstatt des regulären Stundenplans standen vielseitige Lernerfahrungen zu unserem Lebensort im Angebot.

Dabei mussten die Kinder auch kräftig anpacken, wie zum Beispiel an den Riemen der Schwingerhosen. Bei den Kämpfen gab es ein mutiges Kräftemessen in gemischten Gruppen der unteren Primarstufenklassen.

Verlieren zu können und nach einem Kampf dem Sieger zu gratulieren, kann eine Herausforderung sein.

Inszenieren von Schweizer Legenden, Ausflüge ins Landesmuseum oder sogar nach Bern in die Hauptstadt zeigten den Kindern neue Aspekte der Schweiz. Besonders heimelig wurde es, als die Klänge eines Alphorns bis in die letzten Winkel des Schulzimmers ertönten. Begleitet wurde der Alphornbläser durch Kuhglockengeläute – gespielt von Kindern unserer Schule.

Können Sie fünf Schweizer Produkte nennen? Diese Frage sollten die Kinder der 1.-3. Klasse problemlos beantworten können. Sie degustierten viele Schweizer Produkte, bewerteten ihren Geschmack und verglichen sie mit anderen Kindern. Ganz mutige Kinder nahmen bei einer Käsedegustation teil und kosteten dabei auch stinkenden Käse wie Vacherin, Tilsiter oder Appenzeller.

Gemütlich wurde es bei den Geschichten von «Schellenursli», «Flurina» oder «Zottel, Zick und Zwerg». Auch «Tschau –Sepp» hörte man immer wieder in den Schulzimmern während der Woche.

Zudem kam das Kulinarische nicht zu kurz. Mit Älplermagronen, Raclette bis zu Käsewähen stand am Mittag typisch schweizerisches Essen auf dem Mittagsmenu. Im Schulhaus roch es jeden Morgen nach frischem Butterzopf, der von den Kindern gebacken und verspeist wurde. Rundum eine lehrreiche, urchige Woche.