Parkour im Sportunterricht

Der Weg ist das Ziel

Die Sportart “Parkour”, auch unter den Begriffen “Le Parkour” oder “Freerunning” bekannt, sorgt schon seit längerer Zeit vor allem unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen für eine grosse Begeisterung. Aber worum geht es dabei eigentlich?

Die Idee hinter der neuen Trendsportart “Parkour” ist folgende. Der Parkourläufer oder die Parkourläuferin, so werden die Sportler genannt, welche die Sportart betreiben, muss den schnellsten Weg von einem Punkt zum anderen finden und die Hindernisse unterwegs möglichst schnell und effizient überwinden. Hier gilt das Motto: “Der Schnellste ist der Beste.”

Bei “Freerunning” kommt eine weitere Komponente dazu: die Kreativität. Hier ist die Bewegung nicht nur Mittel zum Zweck. Der Parkourläufer oder die Parkourläuferin soll sich möglichst kreativ im Raum bewegen und ständig in Bewegung sein. Der Zeitfaktor ist dabei zweitrangig.

Da kommt die Frage auf, ob “Parkour” oder “Freerunning” im Schulsport einen Platz haben sollte und falls ja, warum? Die Frage lässt sich einfach beantworten. Die Sportart gibt den Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, verschiedene Aspekte gleichzeitig zu trainieren. Überwindung, Mut, akrobatische Bewegungen, Kondition und Vertrauen sind nur ein paar wenige Beispiele. Ausserdem hat Respekt bei den Parkourläuferinnen und -läufern einen wichtigen Stellenwert.

Doch was sagen eigentlich die 5. Klasse SchülerInnen zum Thema “Parkour” im Sportunterricht? Warum mögen SIE diese Sportart?

“Ich mag den Sport, weil man ihn überall machen kann.”

”Ich finde es cool über Gegenstände zu hüpfen und alles.”

“Ich mag Parkour, weil man viel in Bewegung ist.”

“Ich mag Parkour, weil es Spass macht und ich Tipps kriege, um schneller auf Objekte zuzugehen.”

“Ich liebe Parkour, weil ich eine Simulation habe, wo ich Saltos machen kann.”