Maximes Interesse an Technologie begann nicht erst mit ChatGPT oder Claude, sondern viel früher. «Mein generelles Interesse für Computer hat schon mit fünf oder sechs Jahren angefangen. Wir sind mit meinem Grossvater und meiner Mutter zu einer Messe in Mannheim gegangen – das war wirklich schon alles sehr cool. Vor allem der Stand von Nvidia.»
Zurück zu Hause ging es weiter, zunächst unter Aufsicht seiner Eltern an deren Computer. Sein Einstieg: Python, eine der wichtigsten Programmiersprachen überhaupt – auch die Basis, auf der moderne KI-Systeme aufgebaut sind. Sein erstes eigenes Projekt war denkbar alltagsnah: «Das Erste, was ich programmiert habe, war so ein Abfrage-Bot, der die Einkaufsliste für uns gemacht hat. Meine Eltern konnten Einkaufslisten draufschreiben, und wenn sie dann im Laden nachsehen wollten, konnten sie einfach in die Notiz-App schauen.»
Von automatisierten Einkaufslisten ging es zu Smart-Home-Lösungen: Maxime hat sein Zuhause mit Bewegungsmeldern und GPS-Tracking so eingerichtet, dass Licht und Rollläden automatisch gesteuert werden, wenn er oder seine Eltern das Haus verlassen. Interesse an Hard- und Software geht bei ihm Hand in Hand.